Dieser Test besteht aus C-Tests und Leseverstehen.
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1.
Die Digitalisierung ist in aller Munde. Täglich hört und liest man von ihr. Kaum ein Unternehmen sieht die Digitalisierung nicht als eines der Kernthemen für die nächsten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte. Glaubt man Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wird die Welt digital und alles verändert sich dadurch – wie wir leben, arbeiten und auch unsere Freizeit gestalten. Viele Experten reden daher auch von einem digitalen Wandel, den es gilt proaktiv mitzugestalten. Andere sprechen sogar von der digitalen Revolution. Digitalisierung soll für mehr Wachstum und Wohlstand sorgen, aber auch Herausforderungen mit sich bringen. Aber was heißt eigentlich Digitalisierung?
2.
Bei dem Begriff der Digitalisierung geht es grundsätzlich um den Wandel vom Analogen ins Digitale. Früher haben Sie vielleicht Ihren Kalender in der Küche an der Wand hängen gehabt und mit einem Kugelschreiber dort Ihre wichtigsten Termine eingetragen. Heute nutzen immer mehr Menschen ihr Smartphone für die Terminverwaltung. Für fast alles gibt es eine App oder Software. Diese Software soll aber nicht nur die früher analogen Tätigkeiten oder Prozesse digital abbilden, sondern die Nutzer idealerweise noch zusätzlich weiter unterstützen. Vielleicht kann die Kalenderapp auf Ihrem Smartphone sich auch mit anderen Vernetzen und so _________ wichtige Termine mit Freunden abgleichen und optimierte Vorschläge allen Terminteilnehmern unterbreiten. Vernetzung ist also das entscheidende Wort im Bereich der Digitalisierung. Zukünftig kommt Ihr Auto Sie vielleicht dann sogar direkt abholen und bringt sie automatisiert zu Ihren Terminen. Das ist nur dann möglich, wenn Ihr Smartphone mit Ihrem Auto „reden“ kann. Gleichzeitig kann es auch noch mit Ihrem Kühlschrank kommunizieren. Dieser sorgt dann über automatisierte Bestellungen dafür, dass Sie immer alles notwendige zu Hause haben, es sei denn sie haben eine Abwesenheit in Ihrem Kalender vermerkt.
3.
Diese Vernetzung mit den unterschiedlichsten Geräten ist also der Kernaspekt der oft beschworenen Digitalisierung. In diesem Zusammenhang fällt dann oft der Begriff IoT. IoT steht für Internet of Things. Das kann dann zum Beispiel der bereits eben genannte Kühlschrank oder auch das Auto sein, die mit in die digitale Kommunikation einbezogen werden. Beim IoT kann es sich theoretisch um jedes technische Gerät handeln, das über das Internet und seinen Technologien mit anderen technischen Geräten kommunizieren und am Informationsaustausch teilnehmen kann. Aus diesem riesigen Netzwerk werden dann wichtige Informationen zusammengetragen, miteinander verknüpft und weiterverarbeitet oder sogar anderen verfügbar gemacht.
4.
Diese Entwicklung der Digitalisierung lässt sich nicht nur im privaten Umfeld beobachten, sondern ist auch eines der Kernthemen der Unternehmen. Wenn privat hauptsächlich das Smartphone und Social Media im Fokus stehen, setzen Unternehmen immer mehr auf automatisierte Prozessabläufe. Das Lieblingsschlagwort in diesem Zusammenhang ist natürlich Industrie 4.0. Hier steht die Digitalisierung aller industriellen Prozessen im Vordergrund, basierend auf einer umfassenden Vernetzung. Dies macht deutlich, dass sich auch die Arbeitswelt massiv verändern wird. So wird in einigen Bereichen die menschliche Arbeitskraft an Bedeutung verlieren und andererseits muss der Mensch in vielen Bereichen gar nicht mehr physisch bei seinem Arbeitsplatz erscheinen. Er kann die meisten Dinge ortsunabhängig über seinen PC erledigen. Aus Abteilungen werden virtuelle Teams und aus den Fabrikarbeitern wird dann was?
5.
Nicht wenige Experten befürchten, dass die Digitalisierung zahlreiche Arbeitsplätze kosten wird. Natürlich werden hierdurch auch neue Arbeitsplätze entstehen. Diese werden laut aktuellen Einschätzungen aber weniger zahlreich sein und sich hauptsächlich an hochqualifizierte Experten richten. So wundert es auch nicht, dass viele Arbeitnehmer sich Sorgen um ihre Zukunft machen, wenn sie mit dem Thema Digitalisierung konfrontiert werden. Wenn dann in der Zukunft fast alles automatisiert erstellt werden kann, wird ihre Arbeitskraft schlichtweg nicht mehr benötigt. Aber ist das nicht der eigentliche Traum der Menschheit? Alles wird automatisiert produziert und entwickelt ohne großes Eingreifen des Menschen. Dieser kann dann das Leben genießen und sich mit den Dingen beschäftigen, die ihm Freude machen, sofern er denn Geld hat…
Hinweis: Kreuze die richtige Lösung an! Es gibt immer nur eine richtige Antwort!
Aufgabe 1
Laut Abschnitt 1 ist die Digitalisierung in aller Munde. Was ist damit gemeint?
Es ist gemeint,…
Aufgabe 2
Welche Aussage ist laut Text richtig?
Aufgabe 3
Welches Wort fehlt im dritten Abschnitt?
Aufgabe 4
Welches Risiko der Digitalisierung wird im Text erwähnt?
Aufgabe 5
Worauf liegt aktuell der Fokus der Digitalisierung im privaten Umfeld?
Aufgabe 6
Bei der Digitalisierung geht es in der Zukunft hauptsächlich um…
Aufgabe 7
Welche Bereiche betreffen die Digitalisierung?
Aufgabe 8
Aufgabe 9
Welcher Begriff beschreibt die Abschnitte vier und fünf am besten?
Aufgabe 10
Im Text wird auch der Begriff IoT erklärt. Was hat das mit Digitalisierung zu tun?
Aufgabe 11
Warum ist der letzte Teil des letzten Satzes im Abschnitt 5 provokant?
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